Zuletzt aktualisiert am 28. Februar 2026 von Rene Franz
Du willst einen Permakultur Garten anlegen aber bist unsicher wo du anfangen sollst? Dieser Beitrag ist etwas anders strukturiert als andere. Hier möchte ich dir nämlich mit geballtem Fokus auf die Praxis aufzeigen was du JETZT konkret tun kannst, um deinen Permakultur Garten an den Start zu bringen. Ganz getreu nach dem Motto: Praxis first, Theorie second. Die Hintergründe erkläre ich dir auf dem Weg.
Ich bin René, Dipl. Permakultur Designer und Zertifizierter Holzer-Permakultur Praktiker. Mein Ziel ist es, dir dabei zu helfen deinen Permakultur Garten in die Umsetzung zu bringen – denn nur so können wir in eine lebenswertere Welt kommen. Pflanze für Pflanze, Garten für Garten. Viel Freude beim Lesen und in’s Tun kommen!
Inhaltsverzeichnis
Schritt 1: 3 Dinge mit denen Du sofort loslegen kannst!
Du willst sofort ins Tun kommen? Handlung ist dir wichtiger als Theorie? Aus meiner Erfahrung als Permakultur Designer möchte ich dir die folgenden Schritte ans Herz legen mit denen du direkt raus in den Garten gehen und loslegen kannst:
- Schnapp’ dir Stift und Papier und Erstelle eine Skizze deines Grundstücks!
- Zeichne alles ein: Bäume, Beete, Bauten. Es muss nicht maßstabsgetreu sein! Hauptsache du hast eine Skizze mit der du loslegen kannst.
- Schnapp’ dir Buntstifte und Kartiere die Umwelteinflüsse!
- Wo pfeift der Wind? Wo scheint die Sonne? Wo ist der Schatten und wann? Wo fließt das Wasser entlang? Zeichne alles was du weißt mit Buntstiften ein. Du kennst deinen Garten – oder nicht? Oft wissen wir viel mehr über den Ort als wir uns selbst zutrauen.
- Was will ich eigentlich in meinem Garten?!
- Das ist oft das größte Problem im Permakultur Garten. Wir sind so überwältigt von Kräuterspirale, Hügelbeet und Kastanienbaum, dass wir den Wichtigste aus den Augen verlieren: unsere Kenntnisse, Bedürfnisse, Ressourcen und Begrenzungen. Schreib’ dir auf was du kannst, was du hast, und was in deinen vollgepackten Alltag vielleicht nicht reingeht!
Was ist überhaupt ein Permakultur Garten?
Nur eine kurze Ortsbestimmung – dann geht’s direkt weiter mit der Praxis.
Ein Permakultur Garten ist ein Garten, der mit Methoden und Prinzipien gestaltet wurden die aus der Permakultur kommen. Das heißt konkret:
- Du kartierst die Umweltfaktoren
- Du machst dir einen richtigen Plan
- Du nimmst dir die Natur als Vorbild (“Natur kapieren und kopieren” – Josef Holzer)
- Du errichtest Permakultur Elemente
- Du schaffst Kreisläufe und Verknüpfungen
Soweit so kurz – alles Weitere erkläre ich dir später.
Schritt 2: Umweltfaktoren Kartieren
Das fällt vielleicht nicht ganz in deine Definition von Praxis, aber es ist trotzdem ein Schritt den du am besten direkt draußen in deinem Garten machst. Hier ein paar Tipps:
- Wenn es Regnet – geh’ raus! Mit Regenschirm oder Regenjacke ganz egal. Nutze die Gunst der Stunde um zu schauen wie das Wasser fließt, wie es sich verteilt und wo es sich sammelt.
- Zeichne das Fließen des Wassers in deine Skizze ein.
- Mach’ Löcher in den Boden! Und nimm ein paar Proben. Packe die Proben in Gefrierbeutel und beschrifte – damit du den Ort nachher zuordnen kannst. Zum Beispiel: “Gemüsebeet 1”, oder “Kräuterbeet”.
- Schicke deine Probe in’s Labor
- Oder besorg’ dir ein eigenes Bodentestkit!
- Beobachte den Sonnenverlauf! Setz’ dich einfach ganz gechillt einen Tag auf deine Terrasse und nimm’ etwas Zeit mit. Oder geh Morgens, Mittags und Abends einmal raus und schaue wo die Sonne am meisten auf deine Fläche strahlt.
- Zeichne das in deine Skizze ein.
- Schau’ dir den Schatten an! Wo fällt Schatten und was verursacht den Schatten? Gibt es Gebäude, Bäume oder andere Strukturen die Schatten schaffen? Macht der Schatten für dein Vorhaben Sinn, oder ist er eher fehl am Platz?
- Zeichne den Schatten zur jeweiligen Tageszeit in die Skizze ein. Du kannst dafür Transparentpapier verwenden.
- Was wächst denn da? Schau dich in deinem Garten nach besonderen Pflanzen um. Siehst du vielleicht Brennnesseln oder andere interessante Pflanzen? Bestimme sie mit einer App oder einem Bestimmungsschlüssel (Affiliate-Link / Werbung).
- Manche Pflanzen sind Zeigerpflanzen. Sie geben Aufschluss darüber wie die Umweltfaktoren an dem Ort sind. Brennnesseln sind z. B. Zeigerpflanzen für Nährstoffreiche Böden.
- Trage alles in eine Liste ein und untersuche die Pflanzen auf Zeigerpflanzen.
Das Prinzip hinter der Kartierung: “Beobachte und interagiere” (Holmgren) – oder: “Natur kapieren und kopieren” (Holzer). Je mehr du über die Natur um dich herum verstehst, desto bessere Entscheidungen triffst du für deinen Permakultur Garten! Mehr dazu später bei den Elementen.
Du brauchst die Informationen dann später bei deinen Elementen, denn dort triffst du die wichtigsten und konkretesten Entscheidungen für deinen Permakultur Garten!
Schritt 3: Den Permakultur Garten in Zonen einteilen
Du hast es sicher schon mal gehört oder gesehen – die bekannteste Permakultur Garten Methode ist die Zonierung. Nein, die Permakultur hat sie nicht erfunden, aber die Methode ist einfach super praktisch.

Schnapp’ dir also deine Skizze und Transparentpapier und fang an zu zeichnen:
- Zone 1: Hier kommt alles hin was direkt an deinem Haus ist und am meisten Pflege braucht. Deswegen sollten die Laufwege hier auch am kürzesten sein. Vor allem einjähriges Gemüse, also Tomaten, Kohl, Auberginen, Gurken, etc. sollten hier untergebracht werden. Wenn du Hühner hältst solltest du sie hier halten, da sie jeden Tag gefüttert werden müssen.
- Zone 2: Hier kannst du alle Lagergemüse pflanzen, die weniger Aufwand und Pflege benötigen: Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Sellerie usw. Wenn du schon erfahren damit bist, kannst du hier natürlich auch mehrjähriges Gemüse wie z. B. Etagenzwiebel, Meerkohl und Artischocke oder Spargel anpflanzen.
- Zone 3: Hier kommen Bäume ins Spiel. In kleineren Gärten könntest du zum Beispiel eine Polykultur (auch: Obstbaum-Gemeinschaft) anpflanzen oder in größeren Gärten auch einen kleineren Waldgarten. Mit Bäumen, Sträuchern und Stauden schaffst du dir eine permanente Nahrungsquelle die wenig Pflege braucht und jedes Jahr geerntet werden kann.
- Zone 4-5: Diese Zonen machen in kleineren Gärten relativ wenig Sinn. In Zone 4 könnte man zum Beispiel Holz produzieren und größere Tiere halten. Das macht im Garten aber niemand. Zone 5 ist schon wieder interessanter, denn hier geht es um Wildnis. Solche “Wildnis-Zonen” kannst du überall in deinem Garten unterbringen, z. B. mit einer Eidechsenburg oder Bienenhotels. Die dort angesiedelten Nützlinge helfen dir, um Schädlinge unter Kontrolle zu halten.
Das Prinzip hinter der Zonierung: Bewusstes, fortlaufendes Gestalten statt kopflose Handlung (Mollison). Wir überlegen uns also ganz bewusst vorher: Was kommt wohin und warum? So sparst du dir unnötige Laufwege und damit aufs Jahr gerechnet extrem viel Zeit.
Schritt 4: Wähle Elemente die in deinen Permakultur Garten passen!
Jetzt kommen wir an’s Eingemachte. Die Platzierung der Permakultur-Elemente in deiner Skizze. Hier eine Auswahl von interessanten Permakultur-Elementen für deinen Permakultur Garten:
- Kräuterspirale: Der Klassiker. Die Kombination aus verschiedenen Zonen und Pflanzen sowie dem vertikalen Anbau lassen sie in fast jeden Garten passen. Sie erwärmt das Mikroklima, schafft Lebensräume für Nützlinge (Stichwort Wildniszone) und ist trotzdem gut für den Anbauaspekt einer jeden Selbstversorgung.

- Komposthaufen: Darf in keinem Garten fehlen. Hier stellst du Erde für deine Gemüsebeete her und verringerst gleichzeitig die Menge an Abfall die du ins Verwertungssystem schickst (Permakultur-Prinzipien: Produziere keinen Abfall, Nutze erneuerbare Ressourcen und Leistungen)

- Hügelbeet: Mischung aus Komposthaufen und Hochbeet. Du kannst gleichzeitig Holzmengen kompostieren und darauf anbauen. Erfordert relativ viel Kompost oder gute Erde als Abdeckschicht. Muss alle paar Jahre neu aufgesetzt werden.

- Teich: Ein Permakultur-Teich sorgt für mehr Artenvielfalt, für Kühlung im Garten sowie eine Wärmepufferung. Tagsüber nimmt ein Teich der in der Sonne steht Temperatur auf und gibt sie in den Abendstunden wieder ab. Dagegen kühlt ein Teich, über den Wind streicht den Garten natürlich ab. Ein Teich sollte aber mindestens 30 Quadratmeter haben, damit er als Naturteich gilt, denn nur ab dieser Größe kommt der Teich ins Nährstoffgleichgewicht.
- Obstbaum-Gemeinschaft: Eine Obstbaum-Gemeinschaft bietet dir vielfältige Erträge und zwar dauerhaft. Bei entsprechender Pflege kannst du hier jedes Jahr Obst, Nüsse, Beeren und Blätter ernten. Hier findest du eine Beispiel Obstbaum-Gemeinschaft (auch Polykultur genannt)
Das Prinzip hinter den Permakultur-Elementen: Jedes Element sollte mehrere Funktionen erfüllen, jede Funktion sollte von mehreren Elementen erfüllt werden (Mollison). Auf diese Weise hat alles einen Mehrfachnutzen im Permakultur Garten und wenn mal etwas ausfällt oder kaputtgeht, gibt es eine Ausfallsicherung.
Designer-Tipp: Es ist ein Missverständnis, dass jeder Garten eine Kräuterspirale braucht. Sicher, sie passt in viele Gärten – aber es geht darum, dass sie in DEINEN Garten passt. Schau’ also erstmal ob sie in deinem Garten Sinn ergibt. Falls ja – leg’ los! Falls nein – such dir Elemente die in DEINEN Permakultur Garten passen!
Elemente den Zonen zuordnen
Jetzt kommen die Elemente und Zonen ins Spiel. Schau dir auf deiner Skizze nochmal an, welche Zonen du auf deiner Fläche definiert hast. Platziere dann die passenden Elemente in die Zonen. Der Komposthaufen kann zum Beispiel in Zone 1, da du recht häufig dort hin laufen wirst. Der Teich kann jedoch in Zone 2 oder sogar 3, da du dort wahrscheinlich nicht so oft hin musst.
Überlege dir also einfach wie häufig du jedes Element pflegen musst und wie weit der Laufweg im neuen Permakultur Garten sein sollte. Dann ist die Einordnung in die Zonen relativ einfach.
Passen die Umweltfaktoren zu deinen Elementen?
Prüfe jetzt noch einmal: Passt das was dein Garten hergibt auch wirklich zu deinen Elementen? Eine Kräuterspirale im Schatten der Bäume macht keinen Sinn. Ein Komposthaufen in praller Sonne auch nicht. Nutze einfach deinen gesunden Menschenverstand um die Zuordnung der Elemente zu den Umweltfaktoren hinzubekommen.
Natürlich kannst du jetzt auch überlegen, ob du die Umweltfaktoren verändern willst. Wenn du zu viel Schatten im Garten hast, ist es nicht verboten auszulichten und mehr Sonnenlicht in den Garten zu lassen. Lass’ dir keine Grenzen im Kopf setzen – es ist in der Permakultur auf keinen Fall verboten die Umwelt anzupassen, um deinen Permakultur Garten zu schaffen!
Schritt 5: Nutze mehrjährige Arten für dauerhafte Erträge
Das ist die Grundidee der Permakultur, wie in “Permaculture One” von Mollison und Holmgren beschrieben. Mit mehrjährigen Arten hast du viel weniger Aufwand als mit einjährigen. Bei richtiger Anlage und guter Pflege (die aber seltener ist als bei einjährigen) hast du dauerhafte, stabile Erträge und kannst jedes Jahr ernten. Mehrjährige Arten sind außerdem trockenheitsresistenter und weniger auf kurzfristige Nährstoffgaben angeweisen, weil sie einfach mehr Zeit haben ein ausgeprägtes Wurzelnetz auszubilden.
- Für die Selbstversorgung mit Kalorien eignen sich hier vor allem Nussbäume und -Sträucher: Walnuss, Haselnuss, Mandel, Kastanie, Pekannuss, usw. – Diese lassen sich auch ohne weitere Verarbeitung sehr gut lagern.
- Nutze Beerensträucher für eine gute Versorgung mit Obst und Vitaminen. Du kannst Beerensträucher auch am Spalier pflanzen, um sie leichter zu pflegen und platzsparender anzubauen. Hierfür eignet sich zum Beispiel die Johannisbeere sehr gut.
- Baue mehrjähriges Gemüse in deinem Permakultur Garten an – es ist robust, widerstandsfähig und sorgt für dauerhafte Erträge.
- Beispiele: Spargel, Artischocke, Meerkohl, Etagenzwiebel, etc.
Bei dieser Kundin im Reihenhausgarten habe ich fast ausschließlich auf mehrjährige Arten gesetzt. Lediglich in einem Hochbeet wird Gemüse angebaut. Ansonsten wird die fruchttragende Mandel zukünftig hohe Erträge erzielen und unterstützt wird sie von verschiedenen Obststräuchern (Heidelbeere, Preiselbeere, Honigbeere…), einem Apfelbaum und vielen weiteren mehrjährigen essbaren Pflanzen.
Schritt 6: Nutze sinnvolle Pflanzenkombinationen im Permakultur Garten
Viele Pflanzen können sich gegenseitig unterstützen. Das kennt man aus dem Mischkultur-Anbau. Hier habe ich einen sehr ausführlichen Beitrag zu Mischkulturen geschrieben und hier findest du einen kostenfreien PDF Ratgeber mit großer Mischkultur-Tabelle.
- Nutze Stickstoff-Fixierende Pflanzen als Nährstofflieferanten. Stickstoff ist einer der wichtigsten Nährstoffe im Garten und sollte oft kontrolliert werden. Mit Stickstoff-Fixierenden Pflanzen sorgst du für eine dauerhafte, arbeitssparende Nährstoffversorgung.
- Beispiele: Bohnen, Erbsen, Lupinen, Ginsterarten und Ölweiden.
- Nutze Mischkultur-Beetvorlagen für den Gemüseanbau: Schwester Christa Weinrich hat in ihrem Klostergarten verschiedene Beetvorlagen entwickelt mit denen du direkt loslegen kannst. Nutze sie um erprobte Kombinationen von Gemüsesorten in deinem Permakultur-Garten einzusetzen.

- Nutze Pflanzenpartner aus unserer ausführlichen Mischkultur-Tabelle. Die besten Pflanzenpartner sind bereits gut erprobt. In unserer ausführlichen Mischkultur-Tabelle erfährst du welche Nachbarn am besten zueinander passen.
Designer-Tipp: Um den richtigen Abstand auszuwählen nutze immer den Abstand der dominanten Pflanze. Wenn du z. B. Basilikum und Tomaten zusammen anbaust, wähle den Abstand der auf dem Saatgutpäckchen der Tomate angegeben ist. Sonst schaffst du Konkurrenz um Licht, Nährstoffe und Wurzelraum.
- Fruchtfolge mit einplanen und Krankheiten vermeiden: Wechsle die Pflanzenfamilien regelmäßig durch und achte auf die Einteilung von Starkzehrer, Schwachzehrer und Mittelzehrer. Nutze unsere kostenfreie Fruchtfolge-Tabelle um dir die Arbeit zu erleichtern!
Schritt 7: Sammle und Speichere und Spare Wasser
Trockenheit wird heutzutage immer mehr zum Thema. Im Sommer kommen regelrecht im Wochenrhythmus neue Dürremeldungen und auch im Garten bekommen wir das zu spüren. Auch das Wasser wird immer teurer. Deshalb solltest du JETZT folgende einfache Sofortmaßnahmen ergreifen:
- Stelle eine Regentonne auf und schließe sie an dein Fallrohr an. Kapazität: Egal – wichtig ist, dass du anfängst Regenwasser zu sammeln. Du musst sie nur im Winter entleeren, damit bei Frost nichts kaputt geht.
- Besorge dir eine Tröpfchenbewässerung. Solche Bewässerungssysteme sind mittlerweile nicht mehr allzu teuer und können deinen Wasserbedarf im Garten stark reduzieren.

- Nutze Ollas in deinen Beeten. Ollas sind Tonkugeln aus gebranntem, unglasierten Ton die du mit Wasser befüllen kannst. Das Wasser geht dann durch die poröse Wand des Tons ins umliegende Erdreich und bewässert so deine Pflanzen. Tolle Alternative zu Tröpfchenbewässerungen wenn man kein Plastik im Garten haben möchte.
- Mulchen, Mulchen, Mulchen. Ich war selbst erstaunt als ich in meinem eigenen Garten gemerkt habe, wie viel weniger ich auf gemulchtem Boden bei 30° Hitze gießen musste. Probier es mal aus, du wirst merken wie viel es bringt!
FAQ: Häufig Gestellte Fragen
Wie fange ich mit einem Permakultur Garten an wenn ich Anfänger bin?
Lege mit diesen drei Schritten los: 1. Skizze deines Gartens erstellen, 2. Umwelteinflüsse kartieren, 3. Eigene Bedürfnisse aufschreiben. Als nächstes erstellst du eine Zonierung und wählst passende Permakultur-Elemente aus.
Was kostet ein Permakultur Garten?
Ein fertiger Permakultur Garten von einem Gärtner kostet mindestens 10.000€. Wenn du deinen Permakultur Garten selbst gestaltest bist du aber schon mit 1.000€ – 2.000€ für Pflanzen und Material gut dabei.
Wie lange dauert es bis ein Permakultur Garten läuft?
Oft dauert es ein bis zwei Jahre bis sich der Erfolg einstellt. Das liegt daran, dass sich der Garten erst noch an die Eingriffe gewöhnen muss. Nach einer gewissen Zeit hat sich alles eingependelt und dein Permakultur Garten blüht und gedeiht.
Kann ich Permakultur im Kleingarten oder auf dem Balkon umsetzen?
Ja, das ist möglich. Im Kleingarten musst du eben einfach alles etwas kleiner denken und weniger Permakultur Elemente platzieren. Auf dem Balkon musst du dich an die Größe deiner Balkonbeete anpassen und in den Balkonbeeten in Mischkultur anbauen.
Was ist der Unterschied zwischen Permakultur Garten und Biogarten?
Im Permakultur Garten beobachten wir systematisch die Natur und treffen dann die Entscheidungen. Beim Biogarten setzen wir eher auf altbekannte und altbewährte Techniken des biologischen Gärtnerns. Beides schließt sich nicht aus.
Brauche ich einen Permakultur Designer oder kann ich meinen Permakultur Garten selbst planen?
Mit dieser Anleitung und den ganzen anderen Ressourcen hier auf dem Blog kannst du deinen Garten natürlich selbst planen. Du kannst dir aber auch Unterstützung holen – nicht umsonst lassen sich viele Privatpersonen ihren Garten vom Profi-Gärtner gestalten. Das ist in der Permakultur nicht anders. Melde dich bei Interesse bei mir unter info@permakultur-plattform.de und wir finden gemeinsam heraus wie dein Garten zum Permakultur Garten werden kann.
Fazit
Ja, auch du kannst deinen Garten in einen Permakultur Garten verwandeln. Mit dieser praxisorientierten Anleitung habe ich dir viele Tipps mit an die Hand gegeben wie du in deinem eigenen Garten direkt loslegen, aktiv werden und in’s Tun kommen kannst. Wenn du weitere Unterstützung benötigst, schau dich gerne einmal hier auf dem Blog um, oder melde dich direkt bei mir unter info@permakultur-plattform.de.
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